Kanton Appenzell Ausserrhoden


Töchterheim Sonnenberg Walzenhausen

Meine Mutter wurde für 3 Jahre dort hin versorgt.

Meine Mutter und ich wurden zuvor April/Mai 1965 getrennt. Ich war 1 Jahr 10 Monate alt und Sie war 21 Jahre alt. Natürlich war meine Mutter immer schuld an diesen vielen Wechsel, wie unsere Vormünderin dies in einem Dokument schrieb.
Ich glaube jedoch, dass wir alle wissen, wie viele Schmerzen man einer Mutter antut, der man Ihr Kind wegnimmt!

Unser Vormünderin brachte Sie in das Kinder- und Mütterheim Alpenblick Hergiswil NW wo Sie für etwa 6 Monate arbeitete und etwas Taschengeld bekam, hin. Dann in das Liebfrauenspital im Kanton Zug wo Sie auch arbeiten musste, um Sie wiederum kurzer Zeit später in die nächste Institution, ins Töchterheim Sonnenberg, hier in diesem Kanton nach Walzenhausen brachte. Hier blieb Sie für 3 Jahre und musste wieder arbeiten und bekam etwas Kostgeld. Meine Mutter erzählte mir immer wieder von einer Psychiatrie, in der Sie in diesem Kanton auch noch war. Ob in Herisau, habe ich jedoch nicht herausgefunden und es steht wie vieles nicht in den Akten, die ich bis jetzt bekommen habe. Wohin Sie 1968 bis 1973 noch überall hingebracht wurde, an das erinner ich mich nur noch an gewisses erzählte von Ihr.

Mutter Jahrgang 1944 war 1965 - 1968 dort

Sie war kein Mädchen mehr, wie es unten in Ihrem Bericht links steht. Sie war 21 und blieb bis sie 24 Jahre alt war,dort.

Auch dieses Dokument links bekam ich erst letzten Oktober 2019 zusammen mit diesen 33 Aktendokumente, die eine Sperrfrist hatten. Wie man in diesem Auszug unten sieht, war Sie in diesem Kinder- und Mütterheim Alpenblick NW und danach kam Sie nach Walzenhausen. Unsre Vrmünderin schrieb : Das Sie 1 Jahr dort war, was auch nicht stimmte. Meine Mutter war 3 Jahre dort.

Mein Fazit auch hier: Wenn ihr nach Antworten sucht, bleibt hartnäckig, klärt selber parallel zur Aktensuche ab.

Töchterheim Sonnenberg Walzenhausen Blick auf den Bodensee Photo Andreas Eggenberger, Walzenhausen

Töchterheim Sonnenberg Walzenhausen


Blick auf den Bodensee
Photo Andreas Eggenberger, Walzenhausen

Meine Mutter wurde für 3 Jahre dort hin versorgt.

Ich schrieb am 9.10.1996 einen Brief an die Einwohnerkontrolle in Walzenhausen diese Antwort. Sie war nicht nur 1 Jahr, wie dies unsere Vormünderin das Dokument schrieb. Sie war 3 Jahre dort. Ich schrieb am 9.10.1996 einen Brief an die Einwohnerkontrolle in Walzenhausen diese Antwort. Sie war nicht nur 1 Jahr, wie dies unsere Vormünderin das Dokument schrieb. Sie war 3 Jahre dort. Ob es in den dünnen Akten, die es noch in Horw und im Staatsarchiv Luzern gibt, steht, weiss ich nicht. Leider bekomme ich diese Akte nicht.

Aktenausschnitt 7. Dez.1965

Die Vormünderin brachte daher, nach Rücksprache mit der Heimatgemeinde, Frl. Betschart für ein Jahr ins Töchterheim Sonnenberg Walzenzhausen hier werden die Mädchen ca. 2 Monate im Haus beschäftigt, und dafür ein Kostgeld von Fr. 8.- Pro Tag plus Nebenauslagen berechnet. Nachher können die Mädchen in einer Fabrik arbeiten und ihren Unterhalt selber verdienen.

Antwort von Walzenhausen 31.10.1996

Nachdem ich selber bei dieser Gemeinde eine Anfrage machte. Anmeldung am 19.11.1965 von Hergiswil NW wo ich sehr lange nicht gewusst habe, warum Sie dort war steht dazu, dass ihre Schriften in Horw waren. Unsere Vormünderin war von Horw und Ihre Mutter, meine Grossmutter wohnte zu dieser Zeit dort.

Betreff: AW: Hystorische
Auskunft über das Töchterheim Walzenhausen Sonnenberg von 1960 bis 1970

Im Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden gibt es ein einziges kleines Dossier zum Mädchenheim Vautier bzw. Sonnenberg in Walzenhausen … Akten zu Personen, die damals in diesem Heim waren, gibt er im Staatsarchiv AR nicht. Bei den damals privat geführten Heimen im Kanton AR ist dies leider häufig der Fall …

In einem Gespräch März 2014 am Telefon mit der Opferhilfe Aargau wegen der Abklärungen Menziken AG (Pflegefamilie, bei der ich war) erwähnte ich das meine Mutter zwischen 1965 - 1968 im Töchterheim Sonnenberg Walzenhausen AR war. Sie meinte dazu: Dass zu dieser Zeit auch eine Psychiatrie dort war. Ein Hinweis , warum unsere Vormünderin mich zur Adoption (Zwangsadoption) freigeben wollte.? Es könnte jedoch gut sein, dass meine Mutter während dem Aufenthalt dort in einer Psychiatrie war. Da Sie mich ihr wegnahmen, und Sie mir sagte, sie hätte mehrere Selbstmordversuche gemacht. Ob es dazumal im Sonnenberg eine gab oder Sie in dieser Zeit in der Nähe von dort in einer war, weiss ich bis heute nicht wirklich.
In einem Dokument erwähnte unsere Vormünderin das Sie 1 Jahr dort war. Die Gemeinde schreibe 3 Jahre.

Seit Oktober 2019 weiss ich das es im Staatsarchiv Luzern noch eine Akte  von meiner Mutter gibt, nicht nur in Horw LU.
Aus Datenschutzgründen bekomme ich Sie nicht.

2.6.1968  Hier wurde es im Heimbericht von mir erwähnt, das meine Mutter aus dem Heim entlassen wird.
Mit diesem Heim war das Töchterheim Sonnenberg Walzenhausen gemeint.

Alle anderen Spuren verliefen im Sande …