Kanton Luzern

Erziehungsanstalt für Arme Kinder Rathausen - Meine Onkel

Vormünderein Horw - die mich 20 Jahre, alles auf einer Lüge aufgebaut, versorgte.

Pflegefamilie  Horw-Luzern - Fehlgeschlagene Zwangsadoption

Kinderheim Sonnhalde Emmen - Fehlgeschlagene Vermittlung des damals von der Heilsarmee geführten Heim .

Seit Dezember 2021 weiss ich nun, dass meine Mutter in Emmenbrücke ab 25.7.1962 hier in diesem Kanton wohnte und am 19.2.1963 nach  Lausen Basel Heim für Töchter  abgemeldet wurde. Wer dies veranlasste, ob Behörden oder Ihre Mutter, bleibt offen.
Zu erwähnen jedoch ist einmal, dass die Mutter meiner Mutter hatte oft den Wohnort und auch den Kanton gewechselt, sie war auch 10 Jahre von Ihrem Mann, meinem Grossvater geschieden.
Mein Vater, als ich ihn in Italien fand, erzählte mir von den Besuchen in Emmenbrücke. Dies nun in einem Dokument bestätigt mir, dass meine Mutter mit Ihrer Mutter zusammen wohnte. Als ich danach meine Grossmutter fragte, sagte Sie: Dass meine Mutter und mein Vater nicht ganz ein Jahr zusammen waren, er bei Ihr ein und aus ging. Sie sich noch gut an ihn erinnern konnte.
Somit habe ich wieder ein Puzzleteil in unserer Vergangenheit gefunden ...

Meiner Mutter, ihre Mutter (meine Grossmutter) zügelte am 26. November 1963 vom Kanton Schwyz während des Gerichts verfahren in diesen Kanton. Ab diesem Tag stand meine Mutter unter der Vormundschaft in Horw bis Sie 1973 in den Kanton Zürich zog. Zu dieser Zeit waren meine Mutter und ich im Frauenheim Wolfbrunnen in Lausen im Kanton Baselland. Da Mutter und Kind in den ersten beiden Jahren zusammen waren, stand ich bevor das Gericht entschieden hat, was mit mir weiter passierte durch meine Mutter auch unter dieser Vormundschaft in Horw.

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Zuerst kamen wir jedoch noch zusammen in das Kinderheim Forsthaus Iten – Iten in Unterägeri im Kanton Zug. Dort wurde ich von meiner Mutter getrennt und blieb ein paar Monate alleine zurück, bis sie mich in diesen Kanton zu einem jungen Ehepaar nach Horw brachte. Von hier zog ich mit Ihnen nach Jegenstorf in den Kanton Bern. Dies im Wissen von meiner Vormünderin, die diesem jungen Ehepaar mehr versprach als Sie durfte. Sie wollte mich zur Adoption (Zwangsadoption) freigeben. Meine Vormünderin versuchte ein paar Jahre später, mich im Kinderheim Sonnhalde in Emmen auch in diesem Kanton unterzubringen, diese Verhandlungen sind jedoch gescheitert. Und wieder viele Jahre später kam ich vom Kinderheim Lutisbach in Oberägeri im Kanton Zug zurück in diesen Kanton, wo ich meine Zwangslehre machen musste die ganze 5 Jahre dauerte.

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Meine Schweizer Schwester kam 1970 vom Monikaheim im Kanton Zürich in diesen Kanton.
Sie stand wie ich von Geburt an durch unsere Mutter unter Vormundschaft in Horw.

 Ich hatte einen Onkel, der war in der Erziehungsanstalt für Arme Kinder in Rathausen

Er kam ca. 1927 bis 1940 in diese Erziehungsanstalt, nachdem sein Vater gestorben war. Er hatte am ganzen Körper Narben, sagte mir meine Tante seine Frau, einmal. Darüber geredet hat er nie.

Aussenansicht des ehemaligen Klosters 2015 Fotografie: Jean Pierre Grüter Luzern 2015 / Archiv SSBL

Aussenansicht des ehemaligen Klosters 2015


Fotografie: Jean Pierre Grüter Luzern 2015
Archiv SSBL

Geschichte des Kinderheim Rathausen

Geschichte des Kinderheim Rathausen

Gedenkstätte in Rathausen
Neben einem Apfelbaum steht diese Tafel, darauf heisst es:

«Wer hungrig oder wehen Herzens einen Apfel stibitzt, ist kein Dieb.»

"Zur Erinnerung an das Schicksal von Verding- und Heimkindern, als Mahnung, dass sich Unrecht nicht wiederholt, in der Hoffnung, dass Wunden heilen, zum Dank für alle, die Notleidenden grosszügig begegneten.»

Meine Tante hatte den Wunsch geäussert die Gedenkstätte in Rathauesn zu besuchen. Daher gingen wir im Jahre 2015 an den Ort, wo Ihr Mann, mein Onkel, eine sehr schlimme Kindheit verbrachte. Sie stand da, als wäre er bei Ihr. Sehr ergriffen und fand es sehr schlicht und schön gemacht. Sie erzählte: dass sein Vater sehr früh starb. Er war das jüngste Kind und zu klein, um ihn zu kennen. Seine Mutter wurde von einem fremden Mann vergewaltigt, wurde schwanger. Um die Schande und wegen den Gerüchten, im Dorf heiratete sie ihren Vergewaltiger. Das kam in dieser Zeit oft vor und war üblich, sage Sie. Mein Onkel war 13 Jahre dort. Er starb kurz nach seiner Pensionierung.

In diesem Kanton gingen auch meine fürsorgerischen Zwangsmassnahmen weiter.

  Ich fing 1996 mit der Suche nach Antworten in diesem Kanton an. Da meine Grossmutter, die Mutter meiner Mutter am 26.11.1963 in die Gemeinde Horw zog und somit hier unsere Versorgung auf Willkür aufgebaut, bei meiner Mutter weiterging und bei mir erst richtig begann.

Die Mutter meiner Mutter (meine Grossmutter) hatte immer die elterliche Gewalt über ihre Tochter. Um diese Rechte Ihrer Tochter und um mich kämpfte Sie vor Gericht in Küssnacht a. Rigi SZ. Während dem Gerichtsprozess jedoch zog Sie wegen einer neuen Arbeitsstelle in diesen Kanton hier und wir wurden unter Vormundschaft gestellt. Ob es wegen dem Umzug in einen anderen Kanton während des Prozesses war? Oder weil meine Grossmutter geschieden war? Oder in der Scheidung war?  

Hier spielten zu viele Faktoren eine Rolle und zu viel Fragen bleibt unbeantwortet.   

Als dann meine  Schwester 1970 auf die Welt kam, stand unsere  Mutter und ich immer noch unter der Vormundschaft in Horw und somit bekam Sie die gleichen Vormünderin wie wir.

Mit dem zweiseitigen Originaldokument (siehe etwas weiter unten) vom 13. Januar 1966, dass ich von meiner Mutter, als ich 20 war, bekam, fing alles an. Auf der ersten Seite der Namen mit Geburtsdatum und Datum der Vaterschaftsanerkennung meines Vaters. Auf der zweiten Seite sechs Adressen a - g, mit denen fing ich an zu suchen. Unzählige Stunden Briefe mit der Schreibmaschine zu schreiben. Adressen in Telefonkabinen in deren Bücher zu suchen, Briefmarke, Papier und Tippex verschleiss.
Meine Nerven lagen oft black abgesehen von meinem inneren Zustand.

Viele Briefe kamen retour. Empfänger nicht mehr dort wohnhaft, manchmal mit einer neuen Adresse, wohin sie gezogen sind oder Sie seien verstorben. Unzählige Telefonate. Dann immer wieder längere Pausen dazwischen. Irgendwann konnte ich mir ein Computer leisten und die Suche ging ab dann viel einfacher. Es trieb mich etwas voran, ich kann dies nicht beschreiben, denn es ist wie ein innerer Drang, die Wahrheit zu erfahren, was mit uns damals passierte.

Warum die Jugendschutz- Kommission Kriens hier in diesen Adressen steht, ist mir bis heute schleierhaft, es gab dort keine Akten von uns. Nach all dem, was ich erlebt habe, ist der Name Jugendschutz für mich lachhaft, wo war der?


Antwort von Luzern, 13. November 1996. Mit dem Datum meines Schreiben vom 19. Oktober 1996. Da ich mit dieser Antwort nicht einverstanden war, telefonierte ich. Dieser Frau am Telefon sprach von einer Adoptionsakte und Gesetz, das Sie dies desswegen nicht herausgebe dürfe. Als sich dieses Gesetz änderte, fragte ich schriftlich nochmals nach. Die Antwort, darauf ich sei nicht adoptiert worden, es gibt keine Akten von mir.
Das dritte Foto rechts war die Antwort einer Anfrage, die ich im Herbst 2019 nochmals machte. Ich bekam, mit diesem Brief zusammen noch relativ vielen Kopien von all meinen Akten, die dort noch waren und das es ein dünnes Dossier vom Gemeinde - Fürsorgedepartement in Luzern von meiner Mutter gibt. An das ich im Moment nicht herankomme, wegen dem Datenschutz. Und da ich seit 2007 keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter habe nicht weiss wo Sie wohnt oder ob Sie noch lebt.
Einer meiner letzten Suche war im Bundesarchiv Bern 2021. Sie fanden jedoch keine Akten von uns.
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Heute nach all meinen Nachforschungen, weiss ich. dass meine Vormünderin mich zur Adoption (Zwangsadoption) freigeben wollte. Das auf meinem langen Weg der Nachforschungen diese Akten vernichtet wurden, ist eine Tatsachen. 

Mein Fazit: Es war in all den Jahren der Aktensuche wie russisches Roulette. Es wurden Akten vernichtet, denn ich suchte in einem Zeitraum von 1996 - 2021. Gesetzlich geregelt, dass Sie dies nicht dürfen, ist dies jedoch erst seit 2013.

Wenn man Akten von gewissen Behörden, die sagen, es gibt keine, sie seien vernichtet ... habe da so manches in den letzten 24 Jahren erlebt und irgendwann plötzlich doch noch bekommt, dann hat man als Betroffene mühe. Es sieht nach Sperrfristen aus, als würden Sie den/die Täter schützen, damit man Sie nicht anzeigen kann. Beweisen kann man es, dies jedoch ist, bis dann verjährt.
Für mich heisst das, es wurden zu viele Straftaten an uns vertuscht.

Ich bekam zuvor einige meiner Akten, je nachdem, wer dies bearbeitete und gab die Suche nie auf. Weil es auf diesem Weg viele Menschen gab, die mir bei der Aktensuche Steine in den Weg legten. Hier zu erwähnen ist jedoch, dass es in gewissen Behördenstellen Menschen hinter dem Bürotisch gab/gibt, die sich sehr bemühten. Als dann diese Geseztesgrundlage kam, fragte ich nochmals gewisse Behörden an, da Sie mir zuvor immer wieder sagten, das meine Akten vernichtet wurden oder nicht existierten:
Massgebliche Rechtsgrundlagen - Akteneinsicht gemäss dem Bundesgesetz vom 30. September 2016 über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 (AFZFG) 
(Dieses Dokument kann hier auf der Startseite heruntergeladen werden.)
Alle meine Nachfragen und Antworten hier hinein zu stellen, geht nicht wirklich, da es einfach zu viele sind, und doch habe ich mehr über meine Vergangenheit herausgefunden als manch andere Betroffene.

Unsere Versorgung begann

Bei meiner Mutter schon sehr vielen Jahren zuvor wegen eines eigenmächtigen Handelns dieses Kantonsrates im Kanton Schwyz, ohne dass es ihre Eltern wussten. Dadurch stand ich automatisch bei meiner Geburt schon unter dieser Vormundschaft und während des Gerichtsfalles im Kanton Schwyz und Kanton Luzern in Horw. So nahm alles seinen Lauf und sieben Jahre später somit auch bei meiner Schweizer Schwester. Niemand hat Sie gestoppt oder kontrolliert. Sie konnte tun und lassen, wie es ihr gerade so passte.
Wir alle drei standen in Horw unter derselben Vormundschaft von Frau Margrith Steinmann.

Küssnacht, 25. März.1964 An die Vormundschaftsbehörde Horw LU  

Betrifft: Frau …. (meine Grossmutter)  geschieden …. .Allmendstrasse ... Horw. Deren Tochter, … Betschart, geb. …. 1944, hat am 19.7.1963 im Frauenheim Wolfbrunnen bei Liestal einem a. e  (ausser ehelich) Kind Manuela Betschart, das Leben geschenkt. 

Hier kann man einmal sehen, dass unsere Vormünderin einfach etwas in den Bericht schrieb. Zur Korrektur: Das Frauenheim Wolfbrunnen ist nicht in Liestal, sondern in Lausen. Ich bin auch nicht im Frauenheim in Lausen und zur Welt gekommen, sondern im Spital in Liestal.

Am 26. November 1963 hat sich Frau … (meine Grossmutter) … nach Horw abgemeldet. Wir würden Ihnen gerne den Fall übertragen, spätestens auf den Zeitpunkt, wo gemäss Art. 311 Abs. 2  ZGB weitere Beschlüsse notwendig werden.  

Durch diesen Umzug meiner Grossmutter stand wir 26.11.1963  schon unter der Vormundschaft von Frau M. Steinmann. Ich nach dem Gerichtsurteil am 13.1.1966 mit dieser schriftlichen bestätigung definitiv dann auch. Obwohl ich während des Gerichtsprozesses diesen Beistand, der zugleich mein/unser Anwalt war, hatte. Er kümmerte sich jedoch nur um den Gerichtsfall und unsere Vormünderin hatte ganze 2 Jahre und 48 Tage Zeit, konnte tun und lassen, wie es ihr so passte. Traf Entscheidungen, ohne dass Sie in diesem Zeitraum Rechenschaft über mich abgeben musste, wo Sie mich gerade wieder hinbrachte.

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Ich hatte im Bauch von meiner Mutter und bei meiner  Geburt 1963 durch Sie zuerst diesen Vormund von  Goldau. Nach 42 Tagen am 30.8.1963 einen Beistand - Anwalt und in dieser Zeit auch schon unsere Vormünderin in Horw bis ich 20 Jahre alt war.

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Waisenamt Küssnacht a. Rigi zugestellt am 17. August 1964. Das Waisenamt beschliesst 11.8.1964 

1.Die Rechnung wird der Armenpflege zugestellt mit dem Ersuchen, sie zu bezahlen. Die Mutter der Kindsmutter, Frau …, gesch. Betschart, hat sich am 26. November 1963 mach Horw abgemeldet, Adresse Allmendstrasse ...

Meine Grossmutter, war da geschieden und mittellos. Die beiden älteren Kinder waren schon ausser Hause. Die Jüngeren, meine Mutter mit ihrer jüngeren Schwester noch nicht. Was alles in der Scheidung passierte, davon erzählte Sie mir sehr wenig. Es könnte jedoch alles einen Zusammenhang gehabt haben. Grossvater hatte ein Geschäft, Angestellte und Lehrlinge, arbeitete viel auswärts, auf Stör nannte man dies früher. Er war oft tagelang nicht zu Hause. Grossmutter war sehr oft alleine mit den Kindern und arbeitete damals in einem Lebensmittelladen. Sie sagte einmal. Er hätte zwei Häuser die er baute im Suff in der Beiz verzockt. Mein Grossvater trank sehr viel Alkohol, so habe ich ihn auch über viele Jahre erlebt. Es gäbe noch viele Anekdoten von ihnen, die mir beide erzählten. Denn Sie heirateten, nachdem Sie 10 Jahren geschieden waren, wieder und blieben bis zum Tod zusammen.

Vormünderin - Armenpflegerin - Fürsorgerin von Horw

Wir alle standen unter der gleichen Vormünderin Frau Margrit Steinmann, sie wurde wurde 1983 zu meinem Glück pensioniert.

Meine Mutter 10 Jahre 1963 - 1973 unter ihrer Vormundschaft und war in dieser Zeit in 10 verschiedenen Institutionen.
Ich 20 Jahre 1963 - 1983 unter ihrer Vormundschaft und wurde genauso hin und her geschoben wie meine Mutter.
Meine Schwester hier in der Schweiz 13 Jahre 1970 - 1983 unter Ihrer Vormundschaft.

 Meine Mutter gab mir dieses einzige Originaldokument, das ich bis heute habe 1983, als ich
20 Jahre alt wurde und sagte zu mir: Das musst du wissen.

Ich las es durch und versorgte es in meine Kassette bis 1995
1995, nachdem ein guter Kollege von mir immer wieder fragte: Warum ich nicht meinen Vater suche, ich würde es vielleicht irgendwann bereuen, fing ich an mit er Suche nach meinem Vater und somit auch nach der Wahrheit, was damals mit uns allen geschah.

So nahm alles seinen lauf ....

In diesem Originaldokument das in meinem Besitz ist, hat mein Vater die Anerkennung am 24.11.1964 gemacht.  Der bestätigte Blutabnahmetest  wäre spätestens am 1. Dezember 1964 rechtsgültig gewesen. Diesen Test haben sie jedoch im Archiv in Küssnacht a. Rigi getrennt vom Original das ich habe, versorgt.

 Alles weitere dazu, siehe  Kanton Schwyz Küssnacht am Rigi. gewisse Gerichtsakten der Kindswegnahme und  der Vaterschaftsanerkennung mit den Daten des Blutabnahmetestes.

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Gemäss Erkenntnis des Gemeinderates Horw vom 13.1.1966 wurde die Beistandschaft nach Art.311, Abs.2  ZGB über Manuela Betschart von Küssnacht a. R. übernommen und in eine Vormundschaft nach Art. 368 ZGB umgewandelt.

In einem Dokument vom 23. November 1965 des Waisenamt Küssnacht am Rigi steht:

Im Sinne von ZGB 311 bin ich der Meinung, dass der Kindsmutter die elterliche Gewalt über das Kind nicht übertragen werden kann, weil sie nicht ohne weiteres in der Lage ist die Interessen des Kindes zu wahren. Es ist dem Kind daher ein Vormund zu geben; wenn die Vormundschaft nah Horw überwiesen wird, kann der Vormund dort bestimmt werden.

Diese zahlreichen Gesetzesartikel hier auf meiner Homepage, sind unzählige Straftaten, die gegen uns begangen wurden.

Im Sinne von ZGB 311 ... die Interessen des Kindes also mir, zu wahren ... wurde von meiner Vormünderin mit Füssen getreten. Denn ich war eines von Hunderten Mündel, die Sie hatte. Bei den vielen Orten, die ich hin musste, schaute man schon, dass es nichts kostete.
Für die vielen gesundheitlichen Probleme, die ich in der Kindheit schon hatte, dies wischte Sie in all den 18 Jahren in ihren Berichten unter
den Teppich. Sie gab so gut wie kein Geld dafür aus und schrieb bis auf zwei Mal keinen einzigen Satz über alle diese  Probleme, die sogar im Kinderheimbericht standen.
Das Ausmass was Sie an mir Anrichteten ist erschreckend. Ich muss bis heute damit leben. Die Verantwortung für all diese Schäden trage ich ganz alleine. Die richtige Hilfe und Unterstützung bekomme ich bis heute nicht. 

Ich war nicht die Einzige, die damals hier in der Schweiz so behandelt wurde. Es gab Tausende von Kindern, die das gleich Erlebten wie ich.

Jungen kinderlosen Ehepaar, dass mich Adoptieren wollte.
23.08.1965 bis 24.10.1966. Zuerst war ich im Bireggring Horw/Luzern und dann zog ich mit Ihnen nach Jägenstorf

Ich kam vom Kinderheim Forsthaus Iten - Iten in Unterägeri im Kanton Zug zu diesem jungen Ehepaar nach Horw/Luzern und zügelte mit Ihnen nach Jägenstorf in den Kanton Bern.
Sie hatten die Absicht, mich zu Adoptieren. Denn meine Vormünderin versprach dies diesem Jungen kinderlosen Ehepaar. Es wäre eine Zwangsadoption geworden, die Sie hinter dem Rücken meiner Mutter und deren Eltern machen wollte.

Unserer Vormünderin trennte uns im Kinderheim Forsthaus Iten - Itan Unterägeri brachte meine Mutter zuerst in das Frauenspital Zug wo Sie nach kurzer Zeit wieder weg musste und kam in das Mütterheim Alpenblick in Hergiswil NW und 6 Monate später versorgte sie meine Mutter für 3 Jahre in das Töchterheim Sonnenberg in Walzenhausen AR.

Wie konnt meine Mutter Einwände machen, stand Sie unter der gleichen Vormundschaft in Horw wie ich.

Meine Vormünderin holte mich in Jägenstorf ohne Voranmeldung am 24.10.1966 wieder ab. Das junge Ehepaar hörte nie mehr etwas von Ihr. Sie unsere Vormünderin hat auch Ihnen sehr viel Leid und schmerzen zugefügt.

Ihre Lügen gingen weiter ...

 

Ich machte 1996 per Post eine Anfrage nach Adoptionsakten, die schriftliche Antwort war, dass es keine Akten gab.
Da ich einiges im Brief nicht verstand (Beamtendeutsch), telefonierte ich mit dieser Frau. Sie antwortete, dass ich adoptiert worden sei. Sie diese Akten wegen dem Adoptionsgesetz nicht herausgeben dürfe. Das Adoptionsgesetz wurde erst ab dem 1. April 1973 geändert. Ich sagte Nein, ich sei ganz sicher nicht adoptiert worden. Darauf hin entschuldigte Sie sich bei mir, sie hätte dies nicht sagen dürfen. Daher weiss ich heute, dass es diese Akten damals gab und das meine Vormünderin mich zur Zwangsadoptieren freigeben wollte. Denn meinen Eltern wurden zuvor das Recht auf mich entzogen, bei meiner Mutter 1965 mit dieser Art. ZGB 369. Bei meinem Vater etwas vorher oder im gleichen Jahr wie Sie. Er wurde von der Fremdenpolizei wie ein Verbrecher aus der Schweiz gejagt, weil er zu mir seinem Kinde stehen wollte. seinem Ob da unsere Vormünderin die Finger auch im Spiel hatte, würde ich mit JA beantworten. Also war es meine Grosssmutter, die um mich vor Gericht kämpfte, jedoch den Gerichtsfall verlor. Aber bewirken konnte, dass ich nicht adoptiert wurde.

Das diese Adoptionsakten, die 1996 noch vorhanden waren und nicht mehr gibt, ist normal, denn meine Zwangsadoption wäre im 1965 -1966 gewesen.

Waisenamt Küssnacht a. R. Auszug aus dem Protokoll vom 23. November 1965  

Dort steht geschrieben:  Das die Fürsorgestelle der Gemeinde Horw sich bisher um die persönlichen Verhältnisse des Kindes zusammen mit deren Mutter gekümmert hat ... der am 30. August 1963 zum Beistand des ausserehelichen Kindes Manuela Betschart bestellte Rechtsanwalt Herr Dr. Edwin Simon erstattet am 11. November den Schlussbericht ……

In Küssnacht a. R. wurde vor Gericht die Vaterschaft abgeklärt. Bei diesem Prozess war die Mutter (Grossmutter) meiner Mutter dabei. Sie war zu dieser Zeit geschieden. Dieser Anwalt war zugleich mein Beistand, er kümmerte sich jedoch lediglich um den Gerichtsprozess.

Dieser 4-seitige Schlussbericht wurde zusammen mit dem Originaldokument, das ich habe, nach Horw am 13./17. Januar 1966 gesendet. Mit diesem Datum stand ich dann definitiv unter Ihrer Vormundschaft in Horw.

Diese 4 Seiten: Ist nur einer der vielen Beweise, dass meine Vormünderin wusste wer mein Vater war. Denn der Anwalt bekam den Auftrag am 30. August 1963 dort steht der Name, Nachname und Geburtsdatum und das es Italiener war. Dazu im Originaldokument die Vaterschaftsanerkennung mit Datum vom 24.11.1964 stand und auf der zweiten Seite der Name meiner Vormünderin steht. Diese beiden Dokumente bekam auch Sie. Wovon eine Kopie des Originales in meinen Akten in Horw war.
Der Schlussbericht fehlte, wie viele andere Dokumente die eigentlich in Horw hätte sein müssen.

Sie Log so viele Jahr. Ans Licht kam es erst im Januar 1981 und doch stand ich noch bis im November 1983 unter ihrer Vormundschaft.
Die Lehre dies Sie mir aufgezwungen hatte, ging bis im August 1985. 

Dieses Dokument, wo Ihre Lüge nach 18 Jahren aufflog, bekam ich erst im Oktober 2019 obwohl ich zuvor und sogar die Opferhilfe 2013 nachfragte. Man sagte auch ihnen, dass es keine Akten mehr von mir gab.


Diese Frau hat so viele Straftaten an meiner Mutter und mir angerichtet und überall, wo wir hin musste, wurden
weitere Straftaten an uns verübt. Der Schweizer Staat, die Behörden Sie alle kommen straffrei davon.

Ich habe so viele Beweise und konnte Sie nicht einmal anzeigen weil alles verjährt ist.

Ein Vormund / Vormünderin hatte damals zwischen 500 - 600 Mündel.

Der Kanton Schwyz war involviert, weil mein Heimatort Sattel ist. Früher übernahmen die Heimatorte gewisse Kosten.

An das kantonale Fürsorgesekretariat Schwyz zur Kenntnisnahme nach Art.31 des Konkordates. Luzern, 10. März 1966  
Mit vorzüglicher Hochachtung   /  Durchschrift an die Armenpflege

Die Anschaffung für ein dreijähriges Kind von Fr. 320.-- innerhalb von Monaten und bei einem Kostgeld von Fr. 130.-- im Monat sind nicht unbedeutend. Wie wird die Verwendung dieser Anschaffung überwacht?   Zurückhaltung bei einem Gesuch scheint uns am Platze zu sein.

Dieser Brief aus Luzern wurde an den Kanton Schwyz geschickt, mit dem Hinweis, dass die Gemeinde Horw zu viel Geld für mich ausgab. Ich frage mich jedoch, warum Sie nicht weiter überprüft worden war, was mein Vormund mit mir alles machte.  Vor allem wie konnte meine Vormünderin diese Lüge bis 1980 -1981 aufrecht erhalten und verleugnen, dass sie nicht wusste, wer mein Vater war.

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Das vierte Dokument rechts: Kanton Luzern Konkordat über die wohnörtliche Unterstützung Rechnung für das 3. Jahr 1976  
Seht ihr ein falsches Geburtsdatum von mir in diesen Akten. Es ist nicht: geb. 18. oder auch 19.8.1963 man kann es nicht genau lesen. Aber eines der viel zu vielen falschen Angaben in all meinen Aktenunterlagen und auch dieses Dokument bekam ich erst im Herbst 2019 damals waren es 33 Aktenseiten, obwohl sogar die Opferhilfe im 2013 dort anfragte und es hiess es gäbe keine. Sie alle logen mich weiter über Jahre hinweg an, bis heute. Gewisse Akten vom Oktober 2019 Luzern sind nun plötzlich in Horw im März 2022 auch aufgetaucht.

Aber wie die Behörden immer sagten, wir versorgten Opfer sind die Lügner, dabei waren es immer die Behörden.

Genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich alles hier in meine Homepage hinein stelle. Ich finde niemand, der mir hilft den Schweizer Staat für diese Straftaten dem Aktenzurückhalten anzuzeigen.

Heute weiss ich, dass viele Dokumente, die in meiner Akte hätten sein sollen, in der Akte meiner Mutter waren. Im März 2022 nach nochmaligem nachfragen habe ich alles erhalten, was Sie mir vorenthalten haben, weil es meine Akten sind. Es sind fast 50 Dokumente hinzugekommen, die Sie mir viele Jahre lang verheimlicht haben. Die Wahrheit über mich wurde mir in dieser Gemeinde von einer grossen Anzahl von Menschen verweigert. Obwohl die Opferhilfe 2013 auch dort eine Anfrage gestellt hatte, beakm ich über Sie nur drei Dokumente, die anderen 30 habe ich zuvor bei mehreren anfragen Stück für Stück bekommen.
So behandeln uns unsere Behörden in der Schweiz auch heute noch.

Auf einem 4 Seitiges Dokument steht: Kanton Luzern. Konkordat über die wohnörtliche Unterstützungsanzeige:
Über mich und meine Mutter. Während dieser Zeit waren Mutter und Kind zusammen in Akten Dokumenten.
Deshalb habe ich diesen Auszug erhalten: Betschart Manuela, geb. 1963 (seit 23.6.65 bei ... 6000 Luzern, Gemeinde Horw)
Kostgeld: fr. 130.-- monatlich.

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26. Januar 1966 Auszug aus Dokument Armenpflege Horw.

Werden sämtliche Kosten von der Heimatgemeinde Sattel getragen. Das Kind Manuela befindet sich seit August 1965 in Pflege bei Familie ... Luzern. Es wurde ein Kostgeld von Fr. 130.--- Krankenkasse im Monat plus NA vereinbart.

Diese drei Fotos sind aus einem einzigen Dokument vom Departement des Inneren Kanton Schwyz vom 23. März 1967 an das Gemeindedepartement des Kanton Luzern und die sendeten es dann der Gemeinde Horw zu.

Sehr geehrte Herren.  Die Fürsorgekommission Sattel bestätigt den Empfang des Gesuches der Armenpflege Horw vom 10. März 1967 und erteilt für die diversen Anschaffungen im Betrag von Fr. 228.-- Gutsprache. Sie wünscht aber besseren Aufschluss über die Familienverhältnisse der jetzigen Pflegefamilie on M. Betschart und gibt der Meinung Ausdruck, dass der Heimatgemeinde die Versetzung des Kindes früher hätte gemeldet werden dürfen. Wie bitten Sie um gefl. Kenntnisse und weitere Veranlassung und grüssen Sie.

An die Armenpflege 6048 zur Kenntnissnahme

Über die Verhältnisse und die Güte des Pflegeplatzes in Menziken, wollen Sie uns zuhanden des Heimatkantons einen Ergänzungsbericht zustellen. 6002 Luzern, 28. März 1967 -  

Es ist das einzige Dokument, das ich von Departement Schwyz habe. Jedoch von Luzern bekommen. Es müsste viel mehr sein. Denn ich war noch nicht ganz vier jährig schon an vier Orten in vier Kantonen. Es gibt im Staatsarchiv Schwyz, bei dem ich im Oktober 2019 nachfragte, keine einzige Akte von uns.

Die Bürgergemeinde Horw schrieb: 

Betr. II/2258 H. - ohne Kostenteilung

An das Kantonale Fürsorgesekretariat Schwyz zur Orientierung und Kenntnisnahme nach Art.31 des Konk.
(Versorgung im Kinderheim Sonnhalde der Gemeinde Emmen.) 

6002 Luzern 3. April 1967 - Mit Vorzüglicher Hochachtung

Kinderheim Sonnhalde Emmen 

Sie versucht mich in das Kinderheim Sonnhalde Emmen zu bringen das damals von Heilsarme geführt wurde.
Ich war bereits an vier verschiedenen Orten und erst 3 Jahre und 8 Monate alt.

 Bevor Sie eine Anfrage an dieses Kinderheim stellten, war ich noch bei der Pflegefamilie in Menziken AG.

Wir sind mit dem Kinderheim Sonnhalde Emmen um Aufnahme in Unterhandlung, haben aber noch keine Zusage erhalten … 

Im Dokument vom 3.Mai 1967 - Schreiben 29.3.1967 Machten wie Ihnen die Mitteilung, dass das Kind Manuela Betschart erneut umplaziert und ev. in ein Kinderheim verbraucht werden sollte. Die Verhandlungen mit dem Kinderheim in Emmen sind gescheitert. Ein Eintritt käme vor Herbst 1967 nicht in Frage. Einen anderen Pflegeplatz konnte nicht gefunden werden, abgesehen davon, hält es die Vormünderin nicht für vorteilhaft, es erneut in eine Pflegefamilie zu geben. 

Horw den, 3.5.1967 Das bereits entwurzelte Kind braucht geschulte und erfahrene Erzieher, soll es zu einem charakterfesten Menschen geformt werden. Diese Voraussetzung ist bei Pflegeplätzen nicht unbedingt gegeben. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Kind in einem Heim zu platzieren.

 Berichtsjahr von meiner Vormünder in Horw Zeitraum 13.1.1966 - 15.1.1968

Obwohl ich im Kinderheim Bericht 1966 - 1968 oft Fieber, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen mit Ausfluss oft Kopfschmerzen und Bauchweh. Während dieser Zeit im Kinderheim. Einmal ein Loch im Kopf, das genäht werden musste, steht im Bericht. Jedoch erinnere ich mich noch an ein zweites Mal, wo ich ein Loch im Kopf hatte und nähen musste. Nicht alles schrieben Sie in den im Kinderheim Bericht jedoch sehr viel.
Dazu hatte ich
Windpocke, die Röteln und die Masern alles in einem Zeitraum von einem Jahr.
Meine Vormünderin schreib in Ihre Berichte über mich, wie:  Manuela war in der Berichtszeit nie ernsthaft krank.

In ihren Vormundschaftsberichten erwähnte Sie ein einziges Mal in all den 18 Jahren, dass ich eine Darmgrippe hatte und über Kopfschmerzen jammere. Ansonsten war ich in all ihren 8 Berichten die Sie alle zwei Jahre machen musste, immer Gesund.

Durch diese Vernachlässigung habe ich heute sehr viele Folgeschäden.

Eintrag Heimbericht Kinderheim Lutisbach im Kanton Zug
Hier einmal einige Ausschnitte vom Zeitraum 1966 - 1968 da war ich oft krank und mag mich an vieles Erinnern.

1967  2.6. Manuela hat seit gestern Fieber. Heute klagte sie über Ohrenschmerzen und ich sah, dass aus dem Ohr schon etwas geflossen war. Der Arzt gab Medikamente. Manuela rief immer nach Tante Lilly. Sonst geht es gut mit ihr.

1967  9.8. Manuela ass gestern und heute sehr schlecht. Wir stellten dann fest, dass sie Fieber hat. Schmerzen hat sie nicht und weinte, als sie ins Bett musste.

1967   27.8.  ...  riss Manuela vom Velo. Sie hatte eine klaffende Wunde am Hinterkopf und musste zum Arzt.  Er heftete die Wunde, sie war dabei sehr tapfer. Auf einmal fragte Sie: "Wo schlofft  dä Herr Doktor?"

1967  6.9.  ... hat es auf Manuela abgesehen. Sie schreit zetermordio, wenn er nur in ihre nahe kommt. Das reizt ihn wohl.

Dieser .... war schwerst Behindert und hätte nicht in diesem Kinderheim sein düren. Ich wurde sehr viel von ihm immer wieder geplagt und litt sehr darunter.
9.9.  Manuela hat Windpocken.

1968   3.5.  Manuela hat Röteln.    Ich wurde trotzdem mit 15 Jahren, war da noch im Kinderheim, in der Schule geimpft. Habe mich danach alle 10 Jahre nach impfen lassen. Von diesem Kienderheim Bericht wusste ich lange nicht. Bekam ihn nicht nach meinem Heim Austritt.

1968   6.6. Manuela hat erneut rote Flecken im Gesicht und am Körper. Diesmal sind es die Masern.

1968   3.11. Besuchsstonntag: Manuela hat starken Husten und heute abend ziemlich viel Fieber. Kein Besuch. Zu Frl. Heidy 

Ich durfte kein Besuch haben, da ich Fieber hatte und trotzdem gaben sie mich dieser Frl. Heidy mit. Es war eines dieser Fräulein, die mich oft in dieser Zeit immer nach Braunwald mitnahmen.

Berichtsjahr: Erstattet über die Zeit von 15.1.1968 - 15.1.1970

Krankheiten sind in der Berichtsperiode keine aufgetreten.
Seine körperliche und geistige Entwicklung ist normal.

Kassaverkehr fand keiner statt. Die Kosten des Kinderheims gehen zu Lasten der Heimatgemeinde.
Das war bei mir die Gemeinde Sattel SZ / Horw, den 27. April 1970

Das heisst: Die Gemeinde Horw  Vormundschaftsbehörde hatten kein Geld ausgegeben, weil die
Heimatgemeinde Sattel SZ bei mir damals zuständig war.

Es gibt ein sehr dünnes Dossier von meiner Mutter, sie war 10 Jahre unter der Vormundschaft hier in Horw.
Dies hier jedoch steht in meinen Unterlagen:

... und steht nach Art. 369 ZGB in Horw unter Vormundschaft

Dieser Gesetzesartikel wurde damals bei vielen Müttern angewendet für die Kindswegnahme.

Dieser Gesetzesartikel wurde damals bei vielen Müttern angewendet für die Kindswegnahme. Unfähigkeit Mündiger Geisteskrank und Geistesschwäche. Die meisten wie auch meine Mutter hatten diese Krankheit gar nicht.

Fürsorgedepartement des Kantons Luzern  18.11.1980


Bürgergemeinde Horw, Sozialamt Horw, 6048 Horw - Fürsorgedepartement des Kanton Luzern

Ich liess nicht locker und fragte nochmals im 2019 an. Da lagen im Oktober 2019 in meinem Briefkasten 33 Seiten Aktenkopien. Auch solche von der Gemeinde Horw. Meine Vormünderin Log, bis 1980 am Telefon (wie man aus dem Dokument unten entnehmen kann)  und am 8.1.1981 musste Sie dem Fürsorgedepartement Luzern schriftlich die Warheit schreiben.
Ich wurde auf Lügen aufgebaut, fast 20 Jahre lang, ohne Grund versorgt und dies kam ertst 1980/1981 ans Licht.

In den vielen vergangenen Jahren habe ich immer wieder Akten angefordert und nie hat man alle an mich ausgehändigt. Man log mich an, gab mir einen Teil davon. Bis ich nun nochmals Ende 2021 anfragte, bekam ich noch sehr viele weitere Akten-Dokumente, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Ob das die Letzten sind ... nein es waren nicht die letzten. Im Frühjahr 2022 kamen noch viele weitere hinzu, die ich noch nie gesehen oder bekommen habe.

Slideshow: Reihenfolge der Fotos: Der Gemeinderat von Horw als Vormundschaftsbehörde hat sich am 3. April 1964 bereit erklärt, die Beistandschaft resp. Vormundschaft über das Kind Manuela Betschart nach Horw zu übernehmen, sofern die Vaterschaft abgeklärt und die finanziellen Leistungen des Kindsvaters geregelt worden sei. Das ist nun geschehen. 

11. November 1965 die Fürsorgestelle der Gemeinde Horw hat sich bisher um die persönlichen Verhältnisse des Kindes zusammen mit deren Mutter gekümmert ….

Wie bei den anderen Dokumenten Ausschnitten zuvor steht auch hier, dass Sie vor dem 13. Januar 1966 die Vormundschaft schon über eine längere Zeit hatte, also vor dem Gerichtsurteil schon bestand.

Wo Sie bis und mit diesem Telefongespräch vom 18.11.1980 die Vaterschaft Anerkennung verleugnete. Dieses Schreiben bekam Horw vom Fürsorgedepartement Luzern. In diesem Dokument steht zuoberst: Gemäss Telefon vom 21. September 1980 mit Frl. Steinmann Sozialamt Horw (meiner Vormündein) konnte die Vaterschaft nie geklärt werden. Vater war ein Italiener und ist nach Italien verreisst. Frl. Steinmann hat die Vaterschaft seinerzeit von Küssnacht unabgeklärt übernommen.  

Hier wusste Sie plötzlich am 8. Jan. 1981, zwei Monate später, wer mein Vater, Sie gab jedoch das falsche Datum an: Laut Gerichtsurteil des Bezirksgerichtes Küssnacht a. Rigi vom 24.8.1965 wurde ...... ital. Staatsangehöriger als Vater anerkannt. 

Herrn ... schrieb bei Begründung: Konnte die Vaterschaft hier abgeklärt werden. In unseren Fürsorgeakten befindet sich kein Vaterschaftsvertrag/Urteil. Gehen vom Kindsvater keine Alimente ein. Die Bevorschussung nach Vaterschaftsvertrag oder Urteil wäre daher zu prüfen. 

Es stimmt, dass es nie einen Vaterschaftsvertrag gab. Konnte er gar nicht machen, da man Ihn vor dem Gerichtsurteil von der Fremdenpolizei aus der Schweiz verwiesen hatte. Dies veranlasste unserer Vormünderin, das weiss ich heute ganz genau. Aber es gab ein Urteil mit Schlussbericht und sehr viele Akten, die auch Horw bekam über mich und über meine Mutter, denn wir beide standen unter der Vormundschaft von Frau M. Steinmann. Sie wusste alles, da bin ich mit ganz sicher. Was ich mich hier noch frage: Warum wusste Luzern bis zu diesem Datum 1980/1981 nichts von all dem und kontrollierte Sie nie.  

Ihre Unterschrift auf den Aussagen vom Dokument 8. Jan. 1981

Unsere Vormüderin wusste immer ganz genau was Sie tat.

Zu erwähnen zu all diesen Dokumenten hier ist: Meiner Mutter, ihre Mutter (meine Grossmutter) ist am 26.11.1963 von Meerlischachen das damals zum Kanton Schwyz gehörte, während dem Gerichtsfall nach Horw hier in diesen Kanton gezogen. Hier wurde meine Mutter kurze Zeit später unter Vormundschaft gestellt und bekam Frau M. Steinmann und somit bekam ich Sie schon als Baby bevor das Gerichtsurteil war und danach bis ich 20 Jahre alt war. Somit wusste unsere Vormünderin ganz genau, wer mein Vater war. Dies kann man aus unzähligen Akten hier entnehmen, die auch Sie bekam.

Zuvor verleugnete Sie ihn immer, bis man Sie am 18.11.1980 aufforderte und auch da log Sie noch. Erst zwei Monate später am 8. Jan. 1981 musste Sie dies schriftlich machen und gab auch da ein falsches Datum an 28.8.1965 obwohl auf dem Originaldokument alle Angaben über ihn mit der Vaterschaftsanerkennung am 24.11.1964 steht. Bis heute fehlt dieser erste Blutabnahmetest des vom gerichtsmedizinischen Institut der Universität Zürich mit dem Datum vom 29.7.1964 und auch beim zweiten Test wurde dieses Datum nie genommen.

Stella Matutina in Hertenstein 

Es wurde geführt von katholischen Klosterfrauen aus Baldegg.

1980 – 1985 gehörten zu meiner Zwangslehre. Ein obligatorisches Haushaltslehrjahr, Vorpraktikum. Dies alles schrieb mir meine Vormündein vor.

Zwangslehre – Familienhelferin 2 Jährige Ausbildung Stella Matutina in Hertenstein Dazu gehörten: 2 x 6 Monate Schule in diesem Internat, 4 x je 3 Monate Praktikum, dies an verschiedenen Orten.

Während ich im Kinderheim Lutisbach Oberägeri im Kanton Zug war, musste ich mit meiner Vormünderin zu einem Berufsberater nach Luzern. Dort entschied Sie, wie es mit mir weiter geht. Zuerst meinte Sie, wäre es gut, noch ein weiteres Schuljahr anzuhängen, dies obwohl ich schon 9. Obligatorische Schuljahre absolviert hatte. Danach ein obligatorisches Haushaltlehrjahr, die einzige Voraussetzung für diese Ausbildung. Die anderen Vorpraktika, die ich dazu noch machen musste, waren gar nicht obligatorisch, wie Sie es mir sagte und ich soll in dieser Zeit so viel Geld wie möglich sparen, damit ich nach meiner Ausbildung etwas für meine Zukunft hätte. Dazu versprach Sie mir ein Stipendium. Da ich durch Sie Bürgerin von Horw in diesem Kanton war und die Schule in Hertenstein auch zum Kanton Luzern gehörte, hätte ich Anrecht auf dieses Stipendium. In Oberägeri ZG war ich nur als Wochenaufenthalterin angemeldet gewesen.

Meine Vormünderin log auch hier immer weiter, denn diese Ausbildung wäre 3 Jahre lang gegangen, nicht 5 Jahre. Diese von ihr vorgeschriebene Ausbildung fing mit dem Haushaltslehrjahr im August 1980 an und endete mit dem Diplom am 31. Januar 1985. Danach stand ich mit NULL da, denn mein erspartes Geld für den Start in mein weiteres Leben nach dieser Zwangslehre musste ich in dieser Ausbildung in der Zeit, als ich in die Schule ging, aufbrauchen, denn ich verdiente in dieser Zeit kein Geld. Da mir diesem Beruf nie gefallen hat, fing ich danach als Küchenhilfe an. In den darauf folgenden Jahren mit vielen Weiterbildungen fand ich meine Berufung im Handwerk.

Slideshow: Angaben zu diesem versprochenen Stipendium: Vom 8. Januar 1981 das erwähnte Stipendium, das Sie mir versprach. Dieses Dokument war nicht in Horw sondern in Luzern, das ich erst im Okt. 2019 bekam und nun, nachdem ich in Horw Ende 2021 nochmals anfragte, tauchte dieses Dokument in Horw noch auf. Obwohl die Opferhilfe 2013 schon eine Anfrage machte. Die anderen beiden waren zweiseitige Dokumente. Antragsformulare des Stipendium vom Januar 1983 und Pro Juventute vom 6. Mai 1983 beide waren ohne Unterschrift. An was ich mich erinnern kann ist, dass Sie mir einmal 1000 Fr. gab und sagte: Sie habe in der reformierten Kirche eine Kollekte für mich gemacht.  Auch auf einem Dokument vom  8 Jan.1981 Seit August 1980 mussten für Manuela Betschart keine Unterstützung mehr erbracht werden. Kosten für eine eventuelle spätere Ausbildung werden wir versuchen über Stipendien zu decken. Dies versprach Sie mir auch mündlich und liess mich 1981 fallen wie eine heisse Kartoffel, obwohl die Vormundschaft bis 19.7.1983 ging.  Mit Ihrer Unterschrift auf diesem Akten Dokument. M. Steinmann. Sie schrieb sehr viele Lügen, was Sie alles für mich machen würde. Das meisste jedoch machte Sie nicht. Sie machte es  um ihr Gewissen, wenn Sie überhaupt eines besass, zu beruhigen. Nach all den Lügen, die ich über Sie herausfand, bin ich überzeugt, dass Sie das Geld dieser beiden Antragsformulare sehr wohl beantragte, aber für sich behielt. Denn ich erfuhr einige Jahre später bei einem Telefonat mit Horw noch, dass ich an meinem 20. Geburtstag meine Halbwaisenrente von 10`000 Fr. hätte bekommen müssen. Die Verjährungsfrist war jedoch kurz zuvor abgelaufen. Ich bin sehr wütend, wie sie sich an mir bereicherte und bin überzeugt, dass Sie dies mit vielen ihrer Mündel auch machte.

Nachdem Sie 1980 alles aufflog und Sie im Januar 1981 mit der Wahrheit heraus rücken musste, kümmerte Sie sich nicht mehr um mich.
Ich war da etwas mehr als 17 Jahre alt.
Papier waren in all den Jahren in meinen Aktenunterlagen, sehr geduldig.
Mein Dossier in Horw war sehr dünn für 20 Jahre Versorgung.

Alle Unterlagen, die ich von mir in Horw bekam, das waren 31 Seiten.
Die Vormundschaft begann mit dem 26. November 1963, als meine Grossmutter, die die elterliche Gewalt über meine Mutter gehabt hätte, während des Gerichtsprozesses in Küssnacht a. Rigi SZ nach Horw in diesen Kanton zog. Ich stand durch meine Mutter unter deren Vormundschaft, da wir in den ersten 2 Jahren zusammen waren. Jedoch musste ihre Vormünderin erst ab dem 13. Januar 1966 Rechenschaft über mich abgeben. Sie wurde nach dem Gerichtsurteil meine Vormünderin.
Zuvor jedoch konnte Sie mit mir machen, was Sie wollte. 

Ab dann musste Sie alle 2 Jahre einen Bericht schreiben, es gab daher nur 8 Berichte. Die erste Seite eines jeden Berichtes war Standard mit Personalien und drei Mal auch die letzten Seiten. Über mich schrieb Sie ganze 11 Seiten in 18 Jahren wobei Sie für das ganze Jahr 1976 nur von einem einzigen Tag schrieben, wo Sie mich Besuchte. Sehr vieles fehlte in ihren Berichten. Sie hat ihre elterlichen Pflichten mir gegenüber überhaupt nie wahrgenommen. Auch ihre Besuche, die Sie eintrug, stimmten mit den Besuchen im Kinderheimbericht nicht wirklich überein. Mit dem Eintritt ins Haushaltlehrjahr August 1981 hörten die Berichte auf, obwohl die Vormundschaft bis zu meinem 20 Geburtstag im Sommer 1983 dauerte. 

Sie hat ganz sicher gewisse Unterlagen von mir vernichtet. Drei Seiten, die die Gemeinde mir vorenthielt, bekam ich auf Nachfrage der Opferhilfe dann von Ihnen. Gewisse Unterlagen, die in Horw hätten sein müssen, bekam ich vom Staatsarchiv Luzern. Wobei auch ich/wir mehr als einmal nachfragten. Die Rechtsgrundlage dafür gab es erst ab 30.9.2016

Mit diesem Dokument begann meine Freiheit.

Aufhebung der Vormundschaft  

Volljährig wurde ich am 19.7.1963

6048 Horw, 2. November 1983 - Einschreiben zugestellt an mich jedoch erst am 14. November 1983

Ich wurde wie ein Verbrecher behandelt. Versorgt nur, weil meine Mutter und mein Vater nicht ins Schema passten. Ungeboren im Bauch meiner Mutter, dann ein Baby, ein Kleinkind, eine Jugendliche, eine Erwachsene 20 respektive 22 Jahre ohne einen Grund. Sie stahlen mir meine ganze Kindheit ein Recht auf Mensch sein und beuteten mich noch finanziell aus, denn das mir zustehende Geld sah ich nie.

Nun habe ich doch tatsächlich im Frühjahr 2022 noch sehr viele Akten von Horw bekommen, die ich noch nie gesehen oder bekommen habe. Unter anderem Unterlagen über meine Krankenkasse. Es erstaunt mich nicht mehr, dass ich sogar eine Spitalzusatz Versicherung hatte und auf diesem Dokument ist sogar mein Nachname falsch geschrieben wurde.

Obwohl ich immer wieder als Kind starke Halsschmerzen und Fieber hatte und meine Mandeln oft stark entzündet waren, wollten Sie mich nicht in den Spital einweisen. Die Heimtanten sagte zu mir damals, es gäbe für mich keinen freies Bett mehr. Allen anderen Kindern, es waren acht an der Zahl, durften ins Spital, um die Mandeln zu entfernen. Die Heimtanten und meine Vormünderin wollte nie Geld für meine gesundheitlichen Probleme ausgeben.

Als ich 20 Jahre alt war hat meine Vormünderin nicht einmal meine Krankenkasse  von Kind auf Erwachsen gewechselt, geschweige mir dies Mitgeteilt, dass ich es machen müsse. Ich merkte es erst, als ich mit 23 Jahren meine Mandeln herausnehmen musste. Jene Mandeln, die ich mit 7 - 8 Jahren schon hätte entfernen müssen.
Als ich dann die Rechnung dieser Mandelentfernung bekam, belief sie sich über 1500 Fr. Auf Nachfrage bei der Krankenkasse sagte diese Person zu mir. Ich sei immer noch als Kind versichert gewesen. Ich verdiente zu dieser Zeit gerade einmal 1200 Fr. brutto, kam fast nicht über und musste meinen ersten Kredit aufnehmen.

In all den 20 Jahren habe ich nichts davon gemerkt. Sie hat sich an mir noch zwei weitere Jahre bereichert und mich finanziell ausgebeutet. Ich bin bis heute stink wütend, denn Sie alle wäre in der Pflicht gewesen dies zu überwachen. Was niemand getan hatte.

Das ganze Geld, das ich gespart hatte, musste ich für diese Ausbildung ausgeben, weil sie mich anlog wegen diesem Stipendium, dass ich nie bekam. Dann noch diese falsche Krankenversicherung. So fingen meine Schulden an, die ich über sehr viele Jahre mit mir herumschleppte und mit Ihr diese Angst, die mich Verfolgte nochmals unter einer Vormundschaft zu stehen.
Dazu kommen noch all diese Folgeschäden mit denen ich bis heute leben muss.

Meine Vormünderin musste für all diese Straftaten, die Sie an mir anrichtete, nie die Konsequenzen tragen. Der Schweizer Staat sorgt bis heute dafür. Ihm ist es genau so scheiss egal, wie es mir und Tausenden von anderen heute noch Lebenden Opfer geht.