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Einmal so erzählte mir meine Mutter und sie erzählte vieles immer wieder, was Ihr unsere Vormünderin sagte. Jedoch dies war die Geschichte, die unsere Vormünderin sich zu Recht log, die nicht stimmte. Denn ihre Mutter, meine Grossmutter wusste wie es wirklich war. Viele Jahre später, lese ich all dies in meinen Akten, dass meine Mutter und meine Grossmutter immer recht hatten. Unsere Vormünderin log über all die Jahre, schrieb vieles nicht in diese Berichte hinein, die ich nun auch habe. So auch bei diesem Ehepaar, wo ich es gut hatte und doch holte mich meine Vormünderin bei Ihnen nach etwa 14 Monaten im Kanton Bern wieder ab. Obwohl Sie zuvor diesem Paar die Zusage gab, dass Sie von Luzern in diesen Kanton mit mir zusammen zügeln durften. Der Grund, warum sie mich dort wieder abholte, diese Entscheidung, was mit mir geschah, konnte, meine Mutter nicht fällen, stand sie doch unter der gleichen Vormünderin und war zu diesem Zeitpunkt, in einer Psychiatrie in Walzenhausen versorgt. Es könnte, meine Grossmutter gewesen sein, die vor Gericht um das Sorgerecht kämpfte oder unsere Vormünderin wollte nicht, dass mich jemand liebte und ich es gut hatte. Warum Sie Versprechungen machte, die Sie nicht halten konnte, weiss ich nicht und verstehe ich bis heute nicht. Denn sie war es, die all diesen Personen sehr viel Leid und viele seelische Schmerzen zufügte. Dazu war es ihr scheiss egal, wie es mir, einem kleinen Mädchen dabei er ging. Sie brachte mich auf Menziken im Kanton Aargau, zu einer Pflegefamilie. Dort waren noch andere Kinder und ich mag mich sogar an diesen Ort erinnern, denn auch dort hatte ich es gut. Jedoch holte mich meine Vormünderin schon wieder nach etwas mehr als 6 Monaten ab. Auch hier erzählte sie meiner Mutter Lügengeschichte, dass ich mich dort nicht gut verhalten hätte. Im Kinderheim Bericht steht, dass diese Pflegemutter gesundheitliche Probleme hatte und mich nach ein paar Wochen wieder zurück haben wollte. 

Diese fehlgeschlagene Adoption, die eine Zwangsadoption gewesen wäre, weiss ich heute am 29.06.2000, dass es diese Akten gab, denn die Frau am Telefon hatte sich versprochen, hätte es mir nicht sagen dürfen. Vom Gesetz her, das es damals gab, konnte ich die Akten nicht anfordern. Ein paar Jahre später schon, jedoch waren die Akten nicht mehr dort, wo Sie hätten sein müssen.

Fortsetzung folgt …

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Nicht aufzufallen und ja nicht Partei ergreifen, wenn jemand verprügelt wurde, sei es von den Heimtanten oder anderen Kindern, sonst kamst du auch dran. Zu vieles musste man wegstecken und es waren zu viele Enttäuschungen in der Kindheit, die man ins Erwachsen alter mitnimmt. Man wird kalt, unnahbar nach aussen und gefühllos. Man lernte zu überleben. Was man noch lernte, dass es Liebe nicht gab, nicht gezeigt und nicht ausgesprochen wurde. Einzig die Liebe Gottes, die wurde uns Tag täglich gepredigt. Wir wurden abgestumpft durch unser damaliges Umfeld. Kaputt gemacht von dieser Gesellschaft, in der wir leben mussten. All jene, die uns zu besseren charakterfesten Menschen machen wollten, wie meine Vormünderin dies in meinen Bericht einmal hinein schrieb. Sie suchten Fehler bei und Kindern, unseren Müttern und Väter. Sie achteten nicht darauf, dass sie alle Sehnsucht nach ihren Kindern hatten und wir Kinder nach Ihnen. Sie achteten nicht auf unsere Seelen. Sie kritisierten immer nur herum und waren selber nicht, besser, oft sogar schlimmer. Doch immer bleibt bei mir das Gefühl zurück, dass meine Mutter mehr für mich hätte tun können. So viele Jahre sah sie zu, wie ihre eigenen Kinder erwachsen wurden, konnte oder wollte sie nicht? Sie konnte, durfte jedoch nicht! Sie versuchte es, gab irgendwann auf diesem Weg auf. Zu viele Hürden, zu viele Menschen, zu viele Ängste, zu viele Konsequenzen, die sie tragen musste. Es waren die Menschen um uns herum, die dafür sorgten, dass wir uns fremd wurden. Als ich älter wurde, versuchte ich den Kontakt zu pflegen, dann brach er 2007 endgültig ab. Wichtig für meine Mutter war, das sagte sie mir immer wieder bei ihren Besuchen: Sie sei sehr stolz auf mich, auf ihre grosse Tochter, die etwas aus sich machte. Worauf, fragte ich mich immer wieder? Heute weiss ich, sie war wirklich stolz auf mich. Obwohl sie nie über Ihre Gefühle reden konnte, wenn dann nur wenig. Sie erzählte jedoch ab und zu, wo sie überall war. Vieles jedoch erfuhr ich über ihre Mutter, meine Grossmutter. Denn mit 14 Jahren, nachdem die Heimleitung wechselte durfte ich manchmal zu meinen Grosseltern gehen. Stolz auf mich darf ich sein, denn ich hatte die Kraft all dies, was Sie an mir in der Vergangenheit anrichteten, zu überleben. Alles, was ich heute bin, musste ich mir hart erkämpfen, manchmal, sogar bis zum Umfallen.

Fortsetzung folgt …

Eines ist ganz klar, ich bin nicht die Manuela, die ich hätte sein sollen. Ich bin die Manuela, die die Erwachsenen von damals aus mir machten.

Der Schweizer Staat nahm mir nicht nur meine Wurzeln weg, sondern auch meine Identität. Woher ich komme, wer ich war, wer ich bin.

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Mit dem Entscheid, dass die Kindsmutter zurzeit im Töchterheim Walzenhausen ihren Aufenthalt hatte, sie nach Art. ZGB 369 unter Vormundschaft stand, wurde ihre elterliche Gewalt unserer Vormünderin überlassen. Sie wurde somit auch Ihrer Mutter, meiner Grossmutter, die damals die elterliche Gewalt über sie hatte, weggenommen. Unsere Vormünderin übernahm schon sehr früh, November 1963, die volle elterliche Gewalt über uns. Mit diesem Attest dessen Gesetzesartikel beinhaltet Anfangs 1965 und mit dem Gerichtsurteil Anfangs 1966 dann auch die Erziehung über meine Mutter und mich. Dieser ZGB Artikel hatte in den vielen darauffolgenden Jahren schreckliche Auswirkungen für uns alle. Denn unsere Umfeld bekam dadurch eine Macht, mit uns zu machen, was Sie wollten. Sie schoben alles auf meine Mutter, die dadurch zu etwas gemacht wurde, das sie nie war. Ich, das a.e.Kind, diese Schande, der Bastard bekam so einiges ab, obwohl ich, wie auch meine Mutter nie etwas verbrochen hatte. Die Menschen in den jeweiligen Anstalten, die meiner Mutter helfen sollten, verwendeten Sie als Versuchskaninchen. Sie führten Medikamententests und Elektroschock an ihr an. Stopften Sie über Jahre mit Medikamenten voll und machten noch viele andere schreckliche Sachen mit Ihr. Sie zerbrach ganz langsam daran. Sie alle nutzten Sie nur für Ihre Zwecke aus. Für viele war und ist es bis heute nicht nachvollziehbar, dass ich für meine Mutter nichts empfinden kann. Sie war in all den Jahren in meiner Kindheit nie da, als ich sie brauchte. Als Kind wusste ich nicht, dass die Erwachsenen sie kontrollierten. Sie konnte mich nie in die Arme nehmen, wenn ich weinte, Schmerzen hatte. War an meinem ersten Schultag oder an meinen Geburtstagen, an Ostern oder Weihnachten nicht da. Da kam immer nur ein Päckli oder Karten. Wenn es gut hinkam, durfte ich die Sachen darin behalten, wenn nicht, nahm man sie mir weg. Wie konnte ich da ein Kind liebe empfinden. Liebe bekam ich auch nicht in diesen Kinderheimen, wo ich war. Am Anfang als ich noch ganz klein war, glaubte ich daran. Jedoch wurde die Hoffnung mit jedem Tag, jedem Monat, jedem Jahr, an dem ich älter wurde, kleiner, bis sie ganz verschwand. Wurde abgestumpfter, abgehärteter, die Gefühle lernte ich zu unterdrücken, meine Angst, wenn ich wieder einmal eingesperrt wurde zu beherrschen. Die vielen Schläge lernte ich wegzustecken. Das Mobbing glich eher einer Hierarchie unter uns Kindern, wer der stärkere sei. All diese sexuellen Missbräuche an mir, ich schweig darüber, frass es in mich hinein. Verdrängte es, denn wer glaubte schon einem Kind wie mir. Es war ein täglicher Kampf zu überleben, sich nicht unterkriegen zu lassen, stärker zu werden und anzupassen, nicht zu weinen oder schwach zu sein. 

Fortsetzung folgt … 

Die Verbrecher, unsere Täter, die so viele Straftaten an uns angerichtet haben, sind bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen worden. Wir, die Opfer, die diese Münze annahmen, wir wurden dadurch Mundtod gemacht. Das heisst, ich kann den Schweizer Staat für all diese Straftaten, die er an mir anrichtete, nie mehr anzeigen.

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Unsere Vormünderin war katholisch und wir waren reformiert. Das, so denke ich, war für Sie, die streng katholisch war, ein grosses Problem und dazu noch ein Tabu. Denn warum hat Sie meiner Mutter die Verhütung nicht gegeben, als Sie volljährig wurde. Das habe ich mich immer wieder gefragt. Die Generation von meiner Mutter war die Flower-Power Generation und die dachten ganz anders, was liebe angeht, als die vorherige Generation. Also wurde meine Mutter mit 18 Jahren schwanger und bekam mich kurz nachdem sie 19 Jahre alt war. Zu dieser Zeit war man unter 20 minderjährig. Für mich, so eigenartig wie es klingt, bleibt sie meine biologische Mutter. Gefühle zu Ihr konnten nie entstehen, dafür haben die Erwachsenen, die das Sagen hatten, schon gesorgt. In Gegenwart von mir, einem kleinen Kind über Sie geredet, als wäre meine Mutter, eine schreckliche Frau. Dazu kamen die wenigen, aber streng kontrollierten und durch die Heimleitung bewilligten Besuchstage. Sie durfte nur zusammen mit Ihrer Mutter, meiner Grossmutter mich im Kinderheim besuchen, sonst hätte ich sie nie gesehen. Obwohl ich als Erwachsen sie dann ab und zu besuchte und etwas mit Ihr unternahm, bleib sie immer eine Fremde für mich. Dazu kam es, dass ich als Kind an so vielen Orten hingehen musste und dort diese Personen mit Mami, Papi, Tanten oder Onkel ansprechen. Es waren so unendlich viele fremde Personen. Sie durchquerten mein Lebe so oft und so viel, wie es diesen Heimtanten gerade einmal passte. Hauptsache ich kostete nichts. Sie benutzten mich das Kind. Es spielte keine Rolle, bei mir, war ich doch das a. e. Kind, unehelich, ein Ausländer zum Vater, ein Bastard und wurde fast überall wo ich war als dritte Klasse Kind behandelt. Trotzdem kann ich heute nachfühlen, warum meine Mutter so geworden ist, obwohl sie immer gesund war. Sie wurde von diesem System zu dem gemacht, was Sie nie war:
Art. ZGB 369  
B. Unfähigkeit Mündiger
I. Geisteskrankheit und Geistesschwäche
369. Unter Vormundschaft gehört jede mündige Person, die infolge von Geisteskrankheit oder Geistesschwäche ihre Angelegenheiten nicht zu besorgen vermag, zu ihrem Schutze dauernd des Beistand und der Fürsorge bedarf oder die Sicherheit Anderer gefährdet. Die Verwaltungsbehörden und Gerichte haben der zuständigen Behörde Anzeige zu machen, sobald sie in ihrer Amtstätigkeit von dem Eintritt eines solchen Bevormundungsfall Kenntnis erhalten.  

Fortsetzung folgt …

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Ich bekam kurz nach meiner Geburt 1963 diesen Beistand/Anwalt für den Gerichtsprozess/Vaterschaft und diese Vormünderin, die meine Mutter bekam, nachdem Ihre Mutter im November 1963 nach Horw gezogen war. Diese Vormünderin konnte bis zum Urteil im Januar 1966, ohne dass es etwas Schriftliches gab, über mich verfügen, wie es ihr gerade so passte. Eigentlich stand ich schon im Bauch meiner Mutter unter Vormundschaft. Es war dieser Kantonsrat von Goldau. Dass Schräge am ganzen, dass meine Mutter und ich zu jener Zeit 2 Vormünder hatten, jene von Horw und jener von Goldau. Was da in den Akten stand, ist ein absolutes Chaos von diesen Behörden damals, denn meine Grossmutter, hatte immer die elterliche Gewalt über meine Mutter. Meine Grossmutter erzählte mir, sie wusste damals nicht weiter, mit meiner Mutter sie war auffällig und verhielt sich komisch. Sie holte sich Hilfe auf der Gemeinde, hat aber nie etwas unterschrieben. So kam es, dass meine Mutter mit 12/13 Jahren für einige Jahre nach Mollis im Kanton Glarus in ein Heim für schwererziehbare Kinder musste. Später fand ich heraus, dass dies ein Heim für schwachsinnige Kinder war. Die meisten von Ihnen wie auch meine Mutter war jedoch nicht schwachsinnig. Das erfuhr ich von jemandem, der mit meiner Mutter zu jener Zeit dort war. Er erzählte mir, dass sie bevor sie ins Heim kam, schon sexuell missbraucht wurde und in diesem Heim, wie einige andere Kinder dort, nochmals. So nahm alles seinen Lauf. Nun zu mir. Ich kam im Spital Liestal, einen ganzen Monat zu spät auf die Welt, lag verkehrt herum im Bauch und musste mit der Zange herausgeholt werden. Später sagte ich immer: Ich wusste warum, stemmte mich mit den Beinen dagegen an, weil draussen meine Vormünderin auf mich wartete. Als ich auf die Welt kam, waren wir im Frauenheim Wolfbrunnen im Kanton Baselland. In dieser Zeit brachten Sie meine Mutter für 3 Tage in die Heil– und Pflegeanstalt Hasenbühl im gleichen Kanton. Veranlasst durch unsere Vormünderin von Horw für die Kindeswegnahme durch ein Attest. Die Original Unterlagen gab es 1996 immer noch. Dies wurde mir nach einer schriftlichen Anfrage danach am Telefon bestätigt. Ich hätte jedoch eine schriftliche Entbindung der Schweigepflicht gebraucht, um sie zu bekommen. Das brachte ich nicht übers Herz, ich konnte dies meiner Mutter nicht antun, dass sich die ganze Geschichte wiederholte. Denn was man in den folgenden Jahren mit Ihr machte, kann man nicht mit Worten beschreiben, so sehr wurde Sie vom Schweizer Staat, deren Behörden und Institutionen kaputt gemacht. Für die Kindeswegnahme verwendete man damals oft Art. ZGB 369, was Geisteskrank und Geistesschwäche hiess. Meiner Mutter wurde mit 18 ½ Jahre schwanger, von einem Italiener, nicht verheiratet in einem katholischen Kanton und war eine ganz normale gesunde junge Frau.

Fortsetzung folgt …